Was verdient eine Doula?
Eine der ersten Fragen, die viele Frauen stellen, wenn sie sich für den Beruf der Doula interessieren: „Kann ich davon leben?“
Die ehrliche Antwort lautet: Ja, grundsätzlich schon. Allerdings hängt das Einkommen einer Doula stark von ihrem Angebot, ihrer Erfahrung, ihrer Positionierung und ihrem Wohnort ab.
Anders als in klassischen Angestelltenberufen gibt es keine festen Gehälter oder Tarifverträge. Als selbstständige Doula legst du deine Preise selbst fest und entscheidest, welche Leistungen du anbietest.
Für eine umfassende Doula-Begleitung mit mehreren Vorgesprächen, individueller Geburtsvorbereitung, Rufbereitschaft, Geburtsbegleitung und Nachbetreuung liegen die Honorare heute häufig zwischen 1.500 und 4.000 Euro pro Familie. Einige Doulas bieten zusätzlich Pakete mit Wochenbettbegleitung, Rebozo-Anwendungen, Stillbegleitung oder weiteren Leistungen an.
Die meisten Doulas begleiten nicht vier oder sechs Geburten pro Monat. Realistisch sind häufig ein bis zwei Geburten monatlich, da jede Familie über einen längeren Zeitraum begleitet wird und die Rufbereitschaft eine hohe zeitliche Verfügbarkeit erfordert.
Bei einem Honorar von beispielsweise 2.000 bis 3.000 Euro pro Begleitung kann bereits eine einzelne Geburtsbegleitung pro Monat ein solides Einkommen ermöglichen. Mit zwei Begleitungen monatlich und ergänzenden Angeboten wie Geburtsvorbereitung, Stillberatung, Mütterpflege oder Kursen entsteht für viele Doulas ein stabiles und erfüllendes Business.
Wichtig zu wissen: Die wenigsten Doulas starten sofort mit einer vollen Auslastung. Die ersten Monate dienen meist dem Aufbau von Erfahrung, Sichtbarkeit und einem regionalen Netzwerk. Mit jeder begleiteten Familie wächst jedoch auch die Zahl der Empfehlungen, sodass sich viele Doulas ihre Tätigkeit Schritt für Schritt erfolgreich aufbauen.
Der Beruf der Doula ist deshalb nicht nur eine Herzensaufgabe, sondern kann bei guter Positionierung auch eine wirtschaftlich tragfähige Selbstständigkeit sein.
Einkommensmodelle
Viele Menschen denken bei einer Doula sofort an die Begleitung einer Geburt. Tatsächlich ist das jedoch nur eine von vielen Möglichkeiten, Frauen und Familien auf ihrem Weg zu begleiten.
Nicht jede Doula begleitet Geburten und das muss sie auch nicht. Der Beruf bietet zahlreiche Tätigkeitsfelder und erlaubt es, ein Angebot zu entwickeln, das zu den eigenen Stärken, Interessen und Lebensumständen passt.
Geburtsbegleitung
Die klassische Geburtsbegleitung ist das bekannteste Tätigkeitsfeld einer Doula. Dabei begleitet sie eine Familie durch die Schwangerschaft, steht rund um den errechneten Geburtstermin in Rufbereitschaft und ist während der Geburt präsent.
Je nach Region, Erfahrung und Leistungsumfang liegen die Honorare häufig zwischen 1.500 und 4.000 Euro pro Familie.
Geburtsvorbereitung
Viele Doulas konzentrieren sich vollständig auf die Geburtsvorbereitung. In Einzelgesprächen, Gruppenkursen oder Online-Angeboten vermitteln sie Wissen, stärken das Vertrauen in den eigenen Körper und bereiten Familien auf die Geburt vor.
Kinderwunschbegleitung
Der Weg zur Elternschaft beginnt oft lange vor einer Schwangerschaft. Immer mehr Frauen wünschen sich in dieser sensiblen Lebensphase eine achtsame Begleitung. Themen wie Zykluswissen, emotionale Herausforderungen, Fehlgeburtserfahrungen oder die bewusste Vorbereitung auf eine Schwangerschaft können dabei im Mittelpunkt stehen.
Schwangerschaftsbegleitung
Manche Doulas arbeiten ausschließlich mit Schwangeren. Gespräche, mentale Geburtsvorbereitung, Entspannungsverfahren, Atemarbeit oder Frauenkreise bilden dabei häufig die Grundlage ihrer Arbeit.
Wochenbettbegleitung
Auch die Zeit nach der Geburt bietet vielfältige Möglichkeiten. Viele Doulas begleiten Familien im Wochenbett, schaffen Raum für Regeneration, vermitteln Sicherheit im neuen Familienalltag und fördern ein bewusstes Ankommen in der neuen Lebensphase.
Einige Doulas spezialisieren sich sogar vollständig auf diesen Bereich.
Spezialisierungen und Zusatzangebote
Viele Doulas erweitern ihr Angebot durch weitere Qualifikationen, beispielsweise in den Bereichen Stillberatung, Trageberatung, Mütterpflege, Babymassage, Schlafberatung oder Breathwork. Dadurch entstehen zusätzliche Tätigkeitsfelder und langfristige Begleitungsmöglichkeiten für Familien.
Kurse und Workshops
Geburtsvorbereitungskurse, Frauenkreise, Themenabende, Retreats, Babymassagekurse oder Workshops rund um Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft können sowohl vor Ort als auch online stattfinden.
Diese Angebote ermöglichen es, mehrere Frauen oder Familien gleichzeitig zu begleiten und das eigene Angebot zu erweitern.
Online-Angebote
Die Arbeit als Doula ist längst nicht mehr an einen festen Ort gebunden. Beratungsgespräche, Kinderwunschbegleitung, Geburtsvorbereitung, Frauenkreise oder Workshops lassen sich problemlos digital umsetzen.
Dadurch können Doulas Frauen im gesamten deutschsprachigen Raum begleiten und sich ein ortsunabhängiges Business aufbauen.
Fazit
Die Begleitung von Geburten ist nur ein möglicher Schwerpunkt innerhalb der Doula-Arbeit. Viele Doulas gestalten ihren Berufsweg individuell und kombinieren verschiedene Angebote miteinander.
Bereit für den ersten Schritt?
Vollzeit oder Nebenberuf?
Eine der großen Stärken des Doula-Berufs ist seine Flexibilität. Du entscheidest selbst, wie du arbeiten möchtest, welche Frauen du begleiten möchtest und welche Angebote zu deinem Leben passen.
Viele Doulas beginnen zunächst nebenberuflich. So können sie erste Erfahrungen sammeln, ihr Netzwerk aufbauen und herausfinden, welche Schwerpunkte ihnen besonders liegen. Oft entstehen die ersten Kundinnen durch Empfehlungen, lokale Kontakte oder Kooperationen mit anderen Fachpersonen rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Mit zunehmender Erfahrung entwickeln viele Doulas ihr eigenes Angebot. Manche begleiten Geburten, andere konzentrieren sich auf Geburtsvorbereitung, Kinderwunschbegleitung, Wochenbettbegleitung, Frauenkreise, Massagen oder Online-Angebote. Es gibt keinen festen Weg und keine Vorgabe, wie eine erfolgreiche Doula arbeiten muss.
Wer sich für die Vollzeit-Selbstständigkeit entscheidet, baut sein Einkommen häufig aus mehreren Bausteinen auf. Neben Einzelbegleitungen können Kurse, Workshops, Massagen, Breathwork, Plazentaverarbeitung, Frauenkreise oder digitale Angebote Teil des eigenen Business sein.
Darüber hinaus ergeben sich in vielen Regionen Kooperationen mit Hebammen, Hebammenpraxen, Geburtshäusern oder anderen Fachpersonen aus dem Familienbereich. Einige Doulas arbeiten freiberuflich in enger Zusammenarbeit mit diesen Einrichtungen und werden gezielt an Familien empfohlen.
Wichtig zu wissen: Vollzeit als Doula zu arbeiten bedeutet nicht automatisch, mehrere Geburten pro Monat zu begleiten. Viele erfolgreiche Doulas begleiten nur wenige Geburten im Jahr oder verzichten sogar vollständig auf Geburtsbegleitungen. Stattdessen konzentrieren sie sich auf die Bereiche, die ihren persönlichen Interessen, Stärken und Lebensumständen entsprechen.
Genau darin liegt die besondere Freiheit dieses Berufs: Du gestaltest deinen Weg selbst und entscheidest, wie deine Arbeit als Doula aussehen darf.
Regionale Unterschiede
Wie bei vielen freien Berufen spielt der Standort eine wichtige Rolle für das Einkommen. In deutschen Großstädten ist die Nachfrage nach Doulas deutlich höher als auf dem Land. Das hat mehrere Gründe: höhere Geburtenraten, ein progressiveres Bewusstsein für alternative Geburtsbegleitung und eine größere Bereitschaft, für individuelle Betreuung zu bezahlen.
In Berlin, Hamburg und München liegt das durchschnittliche Honorar pro Geburt bei 1000 bis 2000 Euro. Manche erfahrene Doulas in diesen Städten nehmen sogar bis zu 3.000 Euro. Die Wartelisten sind lang, und viele Familien buchen ihre Doula bereits im ersten Trimester.
In mittelgroßen Städten wie Köln, Frankfurt, Stuttgart oder Düsseldorf bewegen sich die Honorare zwischen 900 und 1.600 Euro. Die Nachfrage wächst stetig, und es gibt noch weniger Konkurrenz als in den Metropolen. Das macht diese Städte zu einem besonders attraktiven Markt für neue Doulas.
In ländlichen Regionen liegen die Honorare tendenziell etwas niedriger, bei 500 bis 900 Euro. Dafür hast du oft ein größeres Einzugsgebiet, da es weniger Doulas gibt. Hier kann die Online-Beratung eine sinnvolle Ergänzung sein, um Familien zu erreichen, die nicht in deiner unmittelbaren Nähe wohnen.
Österreich und die Schweiz bieten ebenfalls interessante Märkte. In der Schweiz sind die Honorare aufgrund des höheren Preisniveaus deutlich höher (1.000 bis 3.500 CHF pro Geburt). In Österreich ähneln die Verhältnisse denen in Deutschland, wobei Wien als Markt besonders aktiv ist.
Zusätzliche Einnahmequellen
Zusätzliche Angebote und Spezialisierungen
Eine erfolgreiche Doula-Arbeit besteht häufig aus weit mehr als der Begleitung von Geburten. Viele Doulas entwickeln im Laufe der Zeit individuelle Schwerpunkte und gestalten ein Angebot, das zu ihren Interessen, Talenten und Lebensumständen passt.
Manche begleiten Frauen bereits im Kinderwunsch und schaffen Raum für Themen wie Zyklusbewusstsein, Fruchtbarkeit oder die emotionale Verarbeitung von Verlusten.
Andere konzentrieren sich auf die Schwangerschaft und bieten Geburtsvorbereitung, Hypnobirthing, Atemarbeit, Entspannungsverfahren oder individuelle Begleitungen an.
Wieder andere spezialisieren sich auf die Zeit nach der Geburt. Dazu gehören beispielsweise Wochenbettbegleitung, Stillvorbereitung, Stillberatung, Trageberatung, Babymassage oder die Begleitung der gesamten Familie in den ersten Monaten nach der Geburt.
Viele Doulas erweitern ihr Angebot durch zusätzliche Qualifikationen. Einige verbinden ihre Arbeit mit der Mütterpflege und können dadurch unter bestimmten Voraussetzungen ihre Leistungen über die Krankenkasse abrechnen. Andere bieten Schwangerschafts- und Wochenbettmassagen an, arbeiten mit Rebozo-Techniken, veranstalten Frauenkreise oder beschäftigen sich mit der Plazentaverarbeitung.
Auch digitale Angebote eröffnen neue Möglichkeiten. Online-Geburtsvorbereitungskurse, virtuelle Beratungen, E-Books, Mitgliederbereiche oder aufgezeichnete Workshops ermöglichen es, Frauen unabhängig von ihrem Wohnort zu begleiten und zusätzliche Einkommensquellen aufzubauen.
Wichtig zu wissen ist, dass jede Doula-Ausbildung andere Schwerpunkte setzt. Nicht jede Ausbildung vermittelt dieselben Inhalte und nicht jede Doula bietet später dieselben Leistungen an.
Uns war es bei der SULIA Doula Ausbildung wichtig, Frauen möglichst ganzheitlich auszubilden und ihnen viele verschiedene berufliche Möglichkeiten zu eröffnen. Deshalb lernen unsere Teilnehmerinnen nicht nur die klassische Doula-Arbeit rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Sie erwerben fundierte Kenntnisse in Hypnobirthing, Hypnose und EMDR-Techniken für die Begleitung von Frauen. Sie lernen Schwangerschaftsmassagen und Wochenbettmassagen praktisch anzuwenden, erhalten Wissen zur ayurvedischen Wochenbettküche und werden in Babymassage angeleitet. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit Themen wie Stillen, Kommunikation, Atemarbeit, Kinderwunschbegleitung und vielen weiteren Bereichen rund um die ganzheitliche Begleitung von Frauen und Familien.
Dadurch verlassen unsere Absolventinnen die Ausbildung nicht nur mit einem Titel, sondern mit einem vielseitigen Werkzeugkoffer, den sie direkt in ihrer späteren Arbeit einsetzen können.
Manche begleiten Geburten, andere konzentrieren sich auf den Kinderwunsch, die Geburtsvorbereitung oder das Wochenbett. Wieder andere kombinieren verschiedene Angebote miteinander und schaffen daraus ein individuelles Business, das zu ihren persönlichen Stärken und Interessen passt.
Genau das ist einer der größten Vorteile dieses Berufs. Es gibt nicht den einen richtigen Weg als Doula. Du darfst deinen eigenen Weg gestalten und die Angebote entwickeln, die zu dir und den Frauen passen, die du begleiten möchtest.
Mehrere Standbeine aufbauen
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So baust du dir dein Business auf
Eine fundierte Ausbildung ist die Basis. Doch genauso wichtig ist die Frage, wie du dein eigenes Business aufbaust und sichtbar machst. Die gute Nachricht: Du musst diesen Weg nicht alleine gehen.
Deine Positionierung finden
Jede Doula ist einzigartig. Manche Frauen fühlen sich besonders zum Kinderwunsch hingezogen, andere lieben die Geburtsvorbereitung, das Wochenbett, Massagen oder die Begleitung von Geburten.
Mit der Zeit wirst du herausfinden, welche Frauen du begleiten möchtest und welche Themen dich besonders begeistern. Genau darin liegt die Stärke einer authentischen Positionierung. Familien buchen keine Dienstleistung. Sie buchen einen Menschen, dem sie vertrauen.
Sichtbarkeit aufbauen
Eine Website und Social-Media-Kanäle können wertvolle Werkzeuge sein, um Familien auf dein Angebot aufmerksam zu machen. Dabei geht es nicht darum, perfekt zu sein. Viel wichtiger ist es, sichtbar zu werden, Vertrauen aufzubauen und die Menschen hinter deinem Angebot kennenzulernen.
Gerade in einer Zeit, in der sich digitale Plattformen ständig verändern, ist es wichtig, am Ball zu bleiben und aktuelle Entwicklungen zu verstehen.
Netzwerke schaffen
Viele Doulas gewinnen ihre ersten Kundinnen über Empfehlungen. Kontakte zu Hebammen, Hebammenpraxen, Geburtshäusern, Stillberaterinnen, Familienzentren oder anderen Fachpersonen können wertvolle Türen öffnen.
Ein starkes Netzwerk entsteht nicht über Nacht. Es wächst mit jeder Begegnung, jeder begleiteten Familie und jeder Zusammenarbeit.
Unternehmerin werden
Als Doula arbeitest du in den meisten Fällen selbstständig. Deshalb gehört auch das Thema Unternehmensaufbau dazu.
Wie gewinne ich Kundinnen? Welche Preise kann ich verlangen? Wie funktioniert die Buchhaltung? Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Wie baue ich langfristig ein stabiles Business auf? All diese Fragen dürfen beantwortet werden.
Begleitung über die Ausbildung hinaus
Genau deshalb endet die Unterstützung bei der SULIA Akademie nicht mit dem Abschluss deiner Ausbildung.
Wir bieten unseren Absolventinnen regelmäßig kostenlose Business-Workshops an. Dabei greifen wir aktuelle Themen auf, die für selbstständige Doulas wichtig sind. Dazu gehören beispielsweise Sichtbarkeit mit KI, Instagram-Marketing, Kundengewinnung, Positionierung, neue digitale Möglichkeiten oder aktuelle Entwicklungen im Online-Business.
Da sich die digitale Welt ständig verändert, ist es uns wichtig, dass unsere Teilnehmerinnen auch Jahre nach ihrer Ausbildung weiterhin auf dem neuesten Stand bleiben.
Darüber hinaus begleiten wir unsere Absolventinnen bei den ersten Schritten in die Selbstständigkeit. Eine erfahrene Dozentin erklärt unter anderem die Möglichkeiten rund um den Gründungszuschuss und zeigt auf, welche Förderungen und Unterstützungsangebote für den Start in die Selbstständigkeit genutzt werden können.
Unser Ziel war nie, Frauen nur auszubilden und anschließend sich selbst zu überlassen. Wir möchten einen Raum schaffen, in dem langfristige Begleitung, Austausch und Weiterentwicklung möglich sind.
Denn eine erfolgreiche Doula entsteht nicht nur durch Wissen. Sie entsteht durch Erfahrung, Gemeinschaft, persönliche Entwicklung und das Vertrauen, jederzeit jemanden an ihrer Seite zu haben.
Zukunftsaussichten
Die Zukunft für Doulas in Deutschland sieht vielversprechend aus. Mehrere Trends sprechen dafür, dass die Nachfrage in den kommenden Jahren weiter steigen wird:
Hebammenmangel: Deutschland hat seit Jahren einen akuten Mangel an Hebammen, insbesondere an Beleghebammen für die 1:1-Betreuung unter der Geburt. Viele Frauen finden keine Hebamme für die Wochenbettbetreuung, geschweige denn für die Geburtsbegleitung. Doulas füllen hier eine wichtige Lücke, denn sie bieten die emotionale und psychologische Unterstützung, die im Kreißsaal oft zu kurz kommt.
Steigendes Bewusstsein: Immer mehr Frauen informieren sich über selbstbestimmte Geburt, setzen sich mit ihren Wünschen und Ängsten auseinander und suchen aktiv nach Unterstützung jenseits der medizinischen Versorgung. Podcasts, Blogs und Social Media tragen dazu bei, dass der Beruf der Doula bekannter und anerkannter wird.
Krankenkassen-Entwicklung: Einzelne Krankenkassen beginnen, Doula-Leistungen als Zusatzleistung zu bezuschussen. Noch ist das die Ausnahme, aber der Trend geht in Richtung stärkerer Anerkennung. Einige Privatversicherungen erstatten Doula-Kosten bereits teilweise. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, würde sie die Nachfrage weiter ankurbeln.
Internationales Vorbild: In Ländern wie den USA, Großbritannien oder den Niederlanden sind Doulas bereits fest im Gesundheitssystem verankert. Studien belegen nachweislich positive Effekte: weniger Komplikationen, kürzere Geburten, höhere Zufriedenheit der Mütter und weniger Kaiserschnitte. Diese Erkenntnisse finden zunehmend auch in Deutschland Gehör.
IPHM-Zertifizierung: Internationale Zertifizierungen wie die des IPHM (International Practitioners of Holistic Medicine) geben deiner Ausbildung zusätzliches Gewicht. Sie signalisieren Familien und Kooperationspartnern, dass du nach anerkannten Standards ausgebildet wurdest. Die SULIA Akademie bietet dir genau diese Zertifizierung.
Zusammengefasst: Der Doula-Beruf bietet dir die Möglichkeit, einen sinnerfüllten, flexiblen und zunehmend nachgefragten Beruf auszuüben. Das Einkommen wächst mit deiner Erfahrung und deinem Engagement. Wer bereit ist, unternehmerisch zu denken und sich kontinuierlich weiterzubilden, kann als Doula nicht nur gut leben, sondern einen echten Unterschied im Leben von Familien machen.
